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Archiv für die Kategorie ‘Netzfundstücke’

Liken allein reicht nicht

24. April 2013 2 Kommentare

Bei der Lektüre des Zeit Artikels über den Besuch bei einem Einsteiger-Seminar für Facebook-Marketing  konnte auch ich mir anfangs das Grinsen nicht verbergen.  Aber je weiter ich ihn gelesen habe, desto weniger war ich mir sicher, ob mir zum Lachen oder eher zu Heulen zumute ist. Und: Ich glaube, dass es durchaus auch sehr gemischte Gefühle bei den anderen Lesern gab:

Die Seminarveranstalter: Fast jeder hat inzwischen dieses Thema im Programm. Da gab es sicher einige, die froh waren, dass der Autor nicht von einem ihrer Seminare berichtet hat.

‚Experten‘ bzw. Seminarleiter/Referenten: Auch solche, wie im Artikel beschrieben, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Gut für die Reputation ist das nicht.

Die Teilnehmer solcher Seminare: an ihrer Stelle würde ich mich als Leser des Artikels sehr unwohl fühlen – oder wie würde es euch/Ihnen gehen, wenn man als eine Art Social Media ‚Honk‘ dargestellt wird.

Die Einzigen und zwar diejenigen, die diese Unzumutbarkeiten maßgeblich mit verantworten, nämlich die Unternehmen, die ihre Mitarbeiter auf solche Seminare schicken, und somit die ‚Nachfrager‘ solcher Angebote sind, bleiben in dem Artikel ziemlich außen vor. Das stört mich.

Im Seminargeschäft ist es wie in jedem anderen Business auch – die Nachfrage regelt das Angebot. Was die meisten Unternehmen im Bereich Social Media nachfragen, sind 1, höchstens 2 Seminartage, inzwischen ist oft das entscheidende Kriterium, dass es so günstig wie möglich ist. Manchmal wird sogar nur ein halber Tag genehmigt. Die Erwartungshaltung: der Mitarbeiter kommt mit einem Zertifikat zurück und kann dann ohne großen Aufwand ‘ALLES’ selbst machen.

Deshalb sind Seminare, wie im Zeit Artikel beschrieben, augenblicklich sehr gefragt und die Teilnehmer kommen ganz gezielt mit der Anforderung nach dem Seminar eigenständig z. B. eine Facebook Seite erstellen und betreuen zu können. Von 0 auf 100 sozusagen.
Die Unternehmen, die diese Seminare für ihre Mitarbeiter buchen, sind normalerweise auch nicht die großen Unternehmen, sondern es sind vielfach Mittelständler, die jetzt auch in den sozialen Netzwerken aktiv werden wollen, oft jedoch gar nicht wissen (wollen), welche Aufwände damit verbunden sind.

„Wenn meine Kinder das können, dann können Sie das ja wohl auch.“ – Sprüche, die durchaus an der Tagesordnung sind.

Für die sog. ‘Experten’ (Referenten) sind solche Seminare eine angenehme (Neben)-Einnahmequelle ohne großes Invest. Denn sie können sich meist sicher sein, dass sie auch ohne große Vorbereitung und mit teilweise veralteten Informationen immer noch über (scheinbar) reichlich mehr Wissen als die Teilnehmer verfügen.

Jedem, der ein solches Seminar buchen möchte, sei ans Herz gelegt, sich vorher genau die Aktivitäten des Referenten in den sozialen Netzwerken anzuschauen. Ein Referent, der selbst die Netzwerke nicht oder nur wenig nutzt, kann nicht Wissen weitergeben.

Andererseits ist es natürlich auch so, dass Teilnehmer mit solch einem geringen Basiswissen ins Seminar kommen, dass dann in dieser kurzen Zeit auch wirklich nur die Mindestbasics vermittelt werden können.

Und genau hier ist die Krux:

Dies haben inzwischen auch die Veranstalter erkannt, und holen für solche Seminare meist auch nicht mehr die Referenten mit wirklichem Expertenwissen und mit entsprechend hohen Honoraren ins Boot.

Auch ich bin vor ca. 2 Jahren von verschiedenen Seminaranbietern angesprochen worden, ob ich als Referentin für solche Seminare (Facebook in einem Tag usw.) zur Verfügung stehen würde. Dies habe ich abgelehnt, obwohl auch mir die Honorare gut getan hätten.

Heute sind die meisten Veranstalter gar nicht mehr bereit die Honorarforderungen aus meinem Umfeld zu akzeptieren. Es ist ein Mainstream Massengeschäft geworden und die Teilnehmer sind nach der Veranstaltung meist nicht viel schlauer als vorher. Teilweise bekommen sie in diesen Seminaren auch hanebüchenen Blödsinn erzählt.

halt kacke

gefunden bei: Melanie Pöschmann/Susanne Westphal

 

Ich wünsche allen, die in dieses spannende Thema einsteigen und/oder es weiterverfolgen sollen/wollen etwas Besseres.

Und für die Unternehmen gilt auch hier: If you pay peanuts, you get monkeys

Nachtrag:

Ich will nicht nur kritisieren, sondern auch Alternativen anbieten. Deshalb entwickle ich gemeinsam seit ca. 2 Jahren mit anderen Kollegen/Veranstaltern nachhaltige Seminarkonzepte für den Bereich Social Media,  um die Teilnehmer erst einmal für die Planung eines solchen Projektes zu sensibilisieren und fit zu machen. Für die weiteren Schritte stehen wir auch als Berater zur Verfügung oder empfehlen Experten aus unseren Netzwerken. Das ist zwar erst einmal aufwändiger und teurer, aber hilft auch wesentlich dabei Erwartungen zu erfüllen und Ziele zu erreichen.

 

 

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Man muss halt auch das Budget haben…..

25. Juni 2012 4 Kommentare

Letzte Woche hatte ich spontan mit @Frau Onk, @Carllsons und @Silberschweif folgenden Dialog auf Twitter:

Kernaussagen waren:

  • Personalmarketing muss mehr vom Produktmarketing lernen
  • HR ist nicht der beste Kommunikator
  • …man muss auch das Budget haben….

Genau passend dazu wurde ich am selben Nachmittag auf eine neue Studie: Employer Branding 2012, der index Agentur aufmerksam.

Insgesamt 231 Personalexperten aus deutschen Unternehmen haben sich lt. Index an der Umfrage zum Thema Employer Branding 2012 beteiligt. Die Teilnehmer bilden ein breites Spektrum an Unternehmensgrößen und Branchen ab. Mit 26 Prozent sind dabei Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern am stärksten vertreten. Aber auch die Unternehmensgrößen 250 bis 499 Mitarbeiter (8 Prozent), 500 bis 999 Mitarbeiter (10 Prozent) sowie 1.000 und mehr Mitarbeiter (13 Prozent) haben sich mit relevanten Teilnehmerzahlen beteiligt. Gleiches gilt für kleine Firmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 10 und 49, die rund 8 Prozent der Teilnehmer der Umfrage gestellt haben.

Bei den Teilnehmern handelt es sich lt. Index um einen Personenkreis, der unmittelbar mit Personalmarketing-Themen im jeweiligen Unternehmen befasst ist. In dieser aktuellen Studie finden sich einige Charts, die genau die Kernaussagen unserer Diskussion am Morgen widerspiegeln:

Das Chart: Welche Maßnahmen in der Bewerberkommunikation realisieren Sie?

zeigt deutlich, dass PR-getriebene Aktivitäten, also Einweg-Kommunikation, deutlich Priorität hat: Unternehmen präsentieren und kommunizieren ihre Arbeitgebermarke in Stellenanzeigen, an Hochschulen, auf div. Karriere Events usw. Im Mittelfeld finden sich Aktivitäten wie: die Erweiterung statischer Karriereseiten, Broschüren und gezielte PR-Maßnahmen. Im Schlußfeld findet man: Facebook Karriereseiten, Recruiting Clips und Twitter-Feeds zu Recruiting Aktivitäten.

Auffällig ist, dass eigentlich keine dieser Aktivitäten auf einen direkten Dialog mit den Zielgruppen ausgelegt ist.

Das nächste Chart, in dem nachgefragt wird, welche Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung bzw. zum Aufbau einer Arbeitgebermarke in den nächsten 12 Monaten verstärkt eingesetzt werden sollen, verschiebt sich das Bild zwar etwas innerhalb der On-und Offline Aktivitäten, jedoch nicht zugunsten des direkten Dialogs.

Viele Unternehmen haben also erkannt, dass Sie mehr Informationen für Bewerber bereitstellen müssen. Sie bleiben jedoch beim Monolog und ergreifen noch viel zu wenig die Chance mit den Interessenten/Bewerbern direkt in Kontakt zu treten.

Was meiner Meinung nach in der Studie gar nicht nachgefragt wurde, ist, ob die Unternehmen wirklich wissen, was die Bewerber/Interessenten wirklich interessiert. Denn allzu oft werden in diesen PR getriebenen Monologen nur Daten-Zahlen-Fakten über das Unternehmen präsentiert, jedoch nicht die Informationen geliefert, die potentielle Bewerber wirklich interessieren.

Ein weiterer interessanter Punkt, den die Studie abgefragt hat ist das Thema Budget. Hier kann man deutlich sehen, was man in internen Gesprächen immer wieder zu hören bekommt und auch oben im Twitter-Dialog thematisiert wurde:

Fast ein Drittel der Umfrageteilnehmer gibt an, entweder gar keine Planung für das Recruiting-Budget zu erstellen oder diesen Bereich jeweils nach der aktuellen Finanzlage mit Geldmitteln zu versehen. Eine strategische Planung ist auf einer solchen Finanzbasis nur schwer möglich.

Auch die Bewerber-Kommunikation ist – was die Budgetverteilung betrifft – ein Stiefkind des Recruitings. Bei 15 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sind für diesen Bereich gar keine Mittel vorgesehen, bei 28 Prozent ist der Anteil am Gesamtbudget der Personalbeschaffung „niedrig“.

Die Macher der Studie kommen zu folgendem Fazit:

Im Gesamtbild befindet sich das Personalrecruiting dabei derzeit in einer Umbruchsituation, die insbesondere erkennbar wird, wenn man die Budgetverteilung betrachtet. Hier dominiert noch die Schaltung von Online-Stellenanzeigen, für andere Maßnahmen und Kanäle stehen in der Regel deutlich weniger Mittel bereit. Gleichzeitig haben die HR-Verantwortlichen aber bereits erkannt, dass vor allem in der Bewerber-Kommunikation Verbesserungspotenzial besteht. Genannt wurden hier in erster Linie Public Relations, Social-Media-Kommunikation, die Karriere-Website und auch Karriere-Messen.

Das geht mir jedoch nicht weit genug -> Mein Fazit:

Personalrecruiting befindet sich im Umbruch, zweifellos. Für Online-Stellenanzeigen wird ein zu hoher Anteil des Budgets ausgegeben, weil man die Alternativen bzw. flankierenden Maßnahmen zu wenig kennt.

HR hat begriffen, dass die Bewerberkommunikation verbessert werden muss, das ist richtig. Was aber bisher viel zu wenig in Betracht gezogen wird ist, dass die Bewerber/Interessenten von den Unternehmen Dialog und nicht statischen Monolog erwarten. Beispiel dafür ist, dass sich immer mehr Menschen auf Arbeitgeberbewertungsplattformen und Foren über Unternehmen austauschen. Warum lassen die Unternehmen über sich reden und nehmen nicht aktiv an diesen Diskussionen teil?

Strategische Planung wird in Zukunft im Recruiting immer wichtiger. Denn um die ‚richtigen‘ Mitarbeiter zu bekommen und auch zu halten, greifen kurzfristige Aktionen nicht. Es ist eine mittel- und langfristige Planung notwendig, für die auch verlässliche Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen.

Es ist jedoch hinreichend bekannt, dass man Mittel in Unternehmen nicht so einfach zur Verfügung gestellt bekommt; Budgets müssen argumentiert werden, wie ich oben im Twitterdialog angeführt habe – und da muss HR selbstbewußter werden und kann ganz sicher von Vertrieb & Marketing lernen.

Und last but not least: eine Arbeitgebermarke definiert man nicht, sondern man erarbeitet sie gemeinsam mit den Mitarbeitern, denn nur dann kann sie auch gelebt und außen als authentisch wahrgenommen werden.

Eine Zusammenfassung der Studie Employer Branding 2012 kann hier kostenlos bestellt werden.

 

 

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…schon wieder so ein SoMe step by step guide für Dummies

Nachdem dieser step by step guide seit Tagen im Social Web weiterempfohlen wird, muss ich jetzt einfach mal meine Verwunderung darüber ausdrücken:

Auch hier wird –  wie sooft – dazu geraten gleich am Anfang die Kanäle auszuwählen und aufzusetzen ohne jegliche Zielsetzung – Hauptsache man ist erst einmal mit dabei.

Meine Meinung:

Kanäle kommen und gehen…

Weitaus wichtiger finde ich VORHER genau zu analysieren WELCHE Zielgruppe ich WOMIT ansprechen möchte und WO ich sie überhaupt erfolgreich ansprechen kann.

Das Allerwichtigste ist dann Nutzen bringenden, interessanten Content zur Verfügung zu stellen und den Dialog zu suchen – also aktiven Communityaufbau zu betreiben.

Der nächste Schritt ist dann das Monitoring, also ob die Ansprache wirklich auch klappt.

Die Kanäle können von Zielgruppe zu Zielgruppe sehr unterschiedlich sein, sich manchmal überschneiden, sich manchmal ausschließen… und sich manchmal eben auch als Irrweg erweisen.

Das tolle am Social Web ist doch, dass ich durch Monitoring solche Fehlgriffe schnell und kostengünstig beheben kann – leider wird es augenblicklich nur viel zu selten gemacht – heißt: ist die Facebookseite erst einmal aufgesetzt, MUSS sie auch funktionieren auf Teufel komm raus. Schade, wenn die Zielgruppe sich gar nicht auf Facebook bewegt oder dort nicht angesprochen werden möchte….

Falls sie dann trotz aller Bemühungen nicht zum Leben erweckt werden kann – liegt es einfach daran, dass Social Media eben doch nichts taugt….das höre ich dann oft.

Für viele Unternehmen, gerade Mittelständlern wäre es am Anfang sinnvoller, ihren Content in bereits bestehenden Communities zu posten und sich auszuprobieren, als gleich eine eigene Community auf bauen zu wollen. … Aber dann verdienen ihre Agenturen ja nichts… denn deren Geschäft ist es ja Kanäle aufzusetzen.

Mein Fazit:

Gerade im Social Web sind die Anforderungen und Zielsetzungen sehr individuell – deshalb – Step by Step guide’s vielleicht lieber mal zur Seite legen und besser das eigene Hirn benutzen.

Oder was meinen Sie?

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Recruiting im Social Web: Altgedientes muss jetzt Neuem weichen

10. August 2011 2 Kommentare

Möchten junge Akademiker in Netzwerken von Personalern angesprochen werden? Was ist der richtige Kommunikationsweg – und ist Facebook den Business-Netzwerken wie LinkedIn überlegen? Das Stockholmer Marktforschungsinstitut Potentialpark wollte es herausfinden, befragte in den letzten Monaten über 30.000 Studenten und Absolventen weltweit und untersuchte zudem die Webseiten von 500 Unternehmen in den USA, Europa und Asien (So der Karriere Spiegel im Artikel: Bitte nicht gleich persönlich werden).

Julian Ziesing, Leiter der Potentialpark-Studie, wird im Spiegel Online Artikel weiter zitiert:

“Von der einseitigen Kommunikation verabschieden

Für Unternehmen bedeutet dieses authentische Element ein Risiko. Sie sind es gewohnt, von oben nach unten zu sprechen und die Kommunikation jederzeit fest im Griff zu haben. In den sozialen Netzwerken kann ihnen das schnell aus den Händen gleiten: Jeder kann jederzeit alles kommentieren, boshafte Fragen stellen, andere Nutzer zur Kritik anspornen, Debatten zu beliebigen Themen entfesseln. “Vom altgedienten Konzept der einseitigen Kommunikation müssen sich Unternehmen in Zeiten von Facebook, Twitter und Xing verabschieden”.

Das ist eigentlich alles nicht neu, wurde lediglich durch die aktuelle Studie von 2011 nochmals eindrucksvoll belegt.

Unternehmen müssen also (lernen) dialogorientiert und auf Augenhöhe im Social Web kommunizieren, wenn sie in ihrer Kunden/Bewerber Ansprache erfolgreich sein wollen.

Was Kandidaten lt. dieser Studie NICHT wollen, ist von Unternehmen direkt angesprochen, ‘gejagt’ zu werden.

Zitat Spiegel Online: „Schon im vergangenen Jahr hatte die Vorgänger-Studie von Potentialpark gezeigt: Gut schneiden Unternehemensseiten ab, die mehr als bloße Informationen bieten und direkte Kommunikation ermöglichen.“

Klingt eigentlich logisch und auch gar nicht so schwer umsetzbar. In der Realität sieht es aber noch oft anders aus. Henner Knabenreich hat es in einem seiner letzten Artikel: „Wie Sie es garantiert schaffen, Ihr Arbeitgeberimage via Facebook ins schlechte Licht zu rücken“ eindrucksvoll beschrieben.

Aber wie sollen Unternehmen/Agenturen/Personen, die Jahrzehnte lang immer nur einseitig kommuniziert haben, nun von heute auf morgen die Kunst des Dialogs beherrschen?

Mit Verwunderung verfolge ich auch die Aktivitäten von PR bzw. Werbe-Agenturen, deren Geschäft es doch eigentlich immer war, ‘glaubwürdige Botschaften’ für Zielgruppen zu produzieren ohne sich groß darum zu scheren, was die Zielgruppen wirklich darüber dachten – diese ‘Botschafts-Spezialisten’ preisen sich jetzt auf einmal als DIE Spezialisten für den Dialog im Social Web an.

Und die Unternehmen? Sie  erwarten auf einmal von Personalern, die bisher bzw. immer noch Bewerber oft wie Bittsteller behandeln, authentische Dialoge mit Kandidaten auf der schnell eingerichteten Facebook Karriere Fanpage zu führen.

Parallel dazu findet man die altgedienten  Bewerber- Ratgeber, wie z. B. den im Monster Forum:

Beispielthema: Darauf achten Personaler in der die Expertin einleitend schreibt:

„Sie geben in Ihren Bewerbungen alles, aber Einladungen zum Vorstellungsgespräch bleiben Mangelware? Dann liegen erfahrungsgemäß deutliche Diskrepanzen vor.“
Ihr Experten-Rat an Bewerber: „Geben Sie dem Personaler, was er will“

Und das Schlimme ist: Sie hat wahrscheinlich in den meisten Fällen Recht!
Da ist es also in der Realität mit der Authentizität und dem Dialog auf Augenhöhe zwischen Personaler und Bewerber noch nicht weit her.

Keine Frage, wir alle befinden uns augenblicklich, was die Kommunikation im Social Web angeht, in einer Umbruchphase. Ich möchte behaupten, dass keiner von uns wirklich weiß, wie sich das Social Web weiter entwickeln wird.

Nur eines ist sicher: Es ist kein Hype – Es bleibt.

Was sich aber bereits bestätigt hat, ist, dass gegenseitige Wertschätzung, ehrliche Aussagen, Verlässlichkeit und gegenseitige, aktuelle Informationen wichtige Erfolgsfaktoren sind. Eigenschaften, die auch im realen Leben meist zum Erfolg führen. Wie diese Eigenschaften kommunikativ umgesetzt werden können, kann man lernen. Aber sicher wird es auch hier Persönlichkeiten geben, denen dies leichter fällt als anderen, und es ist meiner Meinung nach ziemlich egal, ob sie zur viel gerühmten Generation Y gehören oder Digital Natives sind.

Gesunder Menschenverstand, Empathie und das Talent dies kommunikativ umzusetzen sind hier die weitaus wichtigere Fähigkeiten. Kanäle zu bedienen kann man schnell lernen, Communityaufbau und der richtige Content sind die wahre Kunst!

Diese Persönlichkeiten wissen auch, dass es keinen Sinn macht Kandidaten zu ‘jagen’ bzw. zu ‘verfolgen’. Ihre Fähigkeiten liegen darin, die Arbeitgebermarke zum Leben zu erwecken, Recruitingprozesse menschlicher werden zu lassen, interessante Bewerber/Zielgruppen aufzuspüren und mit ihnen in Dialog zu treten. Dies sind die Kommunikationsprofis der Zukunft, die auch im Employer Branding und Recruiting den Unterschied machen werden.

 

 

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You Made My Day KW 26/27

Diesmal dabei: Infos zu Google+ vs. Facebook und was damit Interessens-und Lebensrealitäten zu tun haben; neue Facebook Karriere Apps; Facebook Karrierepages – Status Quo; und ein Rückblick auf das erste Seminar unserer Reihe: „Der praktische Social Media Einstieg für Personaler“

 

Zu aller erst natürlich Google+

 

 

Viele von Ihnen werden sich gefragt haben,was da denn jetzt auf uns zukommt. Ein zweites Facebook? Nein,sicher nicht. Einen interessanten Artikel dazu hat Sascha Lobo in Spiegel Online geschrieben. Ich stehe Lobo oft kritisch gegenüber, aber diesen Artikel sollte wirklich jeder lesen:

Hier ein Ausschnitt:

„Aber Google+ ist kein Facebook-Konkurrent. Google+ ist eine Medienrevolution im Pelz eines Facebook-Konkurrenten. Die DNS von Google+ ist nicht aus den sozialen Bedürfnissen eines Jungen erwachsen, sondern intelligent designt. Die Urfrage von Facebook, die jeder Nutzer durch seine Aktivitäten fortwährend beantwortet, lautet: Wer bist Du? Die Urfrage von Google+ lautet: Was interessiert Dich?“

Was dies in der Konsequenz bedeutet,lesen Sie hier:

Einen weiteren, gerade auch für Personaler sehr interessanten Google+ Artikel, habe ich beim Brainblogger gefunden: Hier ein Ausschnitt:

Ein Königreich für einen Kontext – wie Google+ Interessensgebiete befeuern kann

„Seit Jahren predige ich den Untergang des alten Zielgruppenmodells und predige immer wieder ein alternatives Interessens- oder Lebensweltenmodell, dass in erster Linie mit Kontexten arbeitet. Ich bin als 35-jähriger in meinem Lebensentwurf, meinen Interessen, meiner Einstellung eben nicht automatisch identisch mit anderen 35-jährigen, die auch sonst vielleicht demografische Überschneidungen mit mir haben. Umgekehrt kann ich vielleicht das gleiche Interessensgebiet wie ein 60-jähriger haben oder als deutscher Mittelschichtsmann ein Faible für Ghetto-Hip-Hop entwickeln. Ich kann sowohl mit 35 verheiratet sein und zig Kinder haben oder in einer bisexuellen Dreierbeziehung leben. Kurzum, ich werde durch meine Interessen und Randdaten definiert und nicht in erster Linie über meine demografischen Angaben .“

Das ist genau das,was ich auch seit vielen Monaten zum Thema Employer Branding und Recruiting im Social Web sage: Definiert eure Zielgruppen nicht nur in Altersgruppen und Abschlüssen, sondern schaut auch auf die Interessen und Lebensrealitäten! Nur dann werdet ihr Sie erreichen können!

Den ganzen Artikel finden Sie hier: Google+ und was Organisationen und Unternehmen daraus machen könnten

 

Im neolog consulting Blog hinterfragt Sabine Haas kritisch die Konsequenzen von Google+

Google+: Warum sind die kritischen Stimmen so leise?


Satire zum Hype um Google+ gibt’s auf dem OpenSourcePR Blog von Tapio Liller: Google+ oder “In 20 Schritten zum Mainstream” und ganz ehrlich, auch ich habe mich ertappt gefühlt… aber lesen Sie selbst!

 

Natürlich habe ich mich auch mit BranchOut (Facebook) und BeKnown (Monster), Karriere Apps auf  Facebook beschäftigt. Ich habe beide installiert,und werde das Ganze jetzt erst einmal einige Wochen verfolgen. Dann werde ich sicher einen separaten Artikel dazu schreiben.

Eine interessante Referenz/Empfehlung finde ich übrigens diese hier, die sich auch ruckzuck im Social Web verbreitet hat: Hire this man!

 

Durch die Karriere Apps wird sicher Facebook die nächsten Monate auch mehr in den Focus von Jobinteressenten/Kandidaten & Bewerbern rücken. Umso wichtiger für Unternehmen, jetzt ihre Karriere-Fanpages aus dem Tiefschlaf oder aus dem Bewerber-Hotline Modus zu holen! Auch wird es höchste Zeit, Synergieeffekte zum konventionellen Recruiting zu schaffen, dazu ein aktueller Artikel vom Blogger- und Berater-Kollegen Henner Knabenreich: „Sie haben eine Facebook Karriere-Page? Dann erzählen Sie davon. Oder ist Ihnen das unangenehm?“

Nicht nur der Content muss stimmen! Denn wenn die Community gar nicht weiss, dass das Unternehmen eine Karriere Fanpage hat, können die Inhalte noch so toll und interessant sein, es kommt trotzdem fast keiner vorbei, weil niemand darüber Bescheid weiss. Auch der gesamte Bewerbungsprozess muss einfacher & transparenter werden. Sonst springen Ihnen die interessanten Kandidaten noch mitten im Bewerbungsprozess wieder ab! Beispiel: Facebook Auftritt, dann aber Bewerbung per Post! Das passt nicht! Mehr dazu finden Sie in meinem Kommentar zum Artikel zur Bundeswehr Karrierefanpage.

 

Auch viele weitere,vor allem kulturelle Punkte sind zu bedenken! Womit ich noch zu einer Berichterstattung in eigener Sache komme: In der KW26 habe ich zusammen mit Christoph Athanas durch das erste Seminar unserer neu konzipierten Seminarreihe: „Der praktische Social Media Einstieg für Personaler“ geführt. Eine Zusammenfassung dazu finden Sie auf seinem metaHRBlog:

Ich möchte nur kurz einen Abschnitt daraus zitieren:

„Als besonders wertvoll erlebte Seminarabschnitte waren das Strategiemodell zum Social Media Einstieg für HR und die eigene Situationsanalyse. Hier fühlten Nina und ich uns darin bestätigt zu sagen, es kommt für Social Media Recruiting und Employer Branding viel mehr auf die richtige Strategie und Passung zur Unternehmensrealität (Kultur) an, als auf das Tiefenwissen in diversen Tools.“
…und unsere Teilnehmer haben dies bestätigt, indem sie uns nicht nur beste Bewertungen gaben, sondern auch das Feedback, dass ihnen im Laufe des Tages klar wurde, welche Vorarbeiten geleistet werden müssen, damit Recruiting im Social Web erfolgreich funktioniert. Das hat uns sehr gefreut, und wir sind schon gespannt auf die nächsten Seminare und auf die Teilnehmer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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You Made My Day KW25 – u.a. Gedanken zum Medienforum NRW

Das Medienforum NRW und warum diese Eindrücke so wichtig sind:

“Vom 20. bis zum 22. Juni 2011 findet der Medienfachkongress im Kölner Staatenhaus am Rheinpark statt. Hochrangige Speakers aus den Bereichen TV, Print, Film und Digitalwirtschaft präsentieren ihre Erkenntnisse und Visionen in modernen Vortragsformaten, Interviews, spannenden Panels und Keynotes. Diskutieren Sie mit uns das diesjährige Motto „Von Medien, Macht und Menschen.“, hören Sie neue Aspekte und Strategien, treffen Sie sich mit Vertretern Ihrer Branche an der zentralen Bar und knüpfen Sie neue Kontakte.”

So stand es auf der Webpage – interessant, dachte ich und meldete mich an. Ich war zwar nur einen Tag vorort, habe aber das restliche Spektakel über’s Social Web verfolgt. Es gab leider keinen Livestream – das hat mich dann aber, als ich die Veranstaltung verfolgt habe, auch nicht verwundert.

Mein Fazit der Veranstaltung: die hochrangigen Speaker haben ihre Erkenntnisse präsentiert, leider habe ich großteils vor allem in den Panels und Keynotes sowohl Visionen als auch neue Aspekte und Strategien gänzlich vermisst. Nicht selten hatte man den Eindruck, dass das Publikum in der Thematik wesentlich weiter fortgeschritten war, als die Vortragenden. Schade meiner Meinung nach, denn die richtigen Leute waren vorort, aber wirklicher Dialog zwischen Vortragenden (Medienmächtigen) und denjenigen, die heute im Social Web aktiv sind, fand nur ganz wenig statt. Dass selbst in diesem Umfeld so wenig dialogorientierte Kommunikation passiert, gab mir schon sehr zu denken. Aber klar, Dialog zu akzeptieren bedeutet auch Machtverlust. Aber nicht nur, dass man teilweise aneinander vorbei geredet hat, nein, es trat auch ganz offen harsche Kritik und Häme zutage, die sicher im Hinblick darauf, dass man die Zukunft gemeinsam gestalten muss, nicht förderlich sein kann.

Hier ein paar befremdende  Zitate aus den Panels:

Margot Käßmann: “Zeitungen eröffnen im Gegensatz zu virtuellen Communitys Zugang zur wirklichen Gemeinschaft ”

Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT):

“Das Vorurteil lautet, dass jeder, der nicht bei Facebook ist, eigentlich nicht kommunikationsfähig ist. Organisationen wie Re Publica halte ich fast für faschistoid, weil sie uns vorwerfen wollen, welchen Freiheitsbegriff wir anzuwenden haben.”

Die ARD-Vorsitzende und WDR-Intendantin Monika Piel hält für die ARD wenig von den Gepflogenheiten im Bloguniversum, Twitter und auf sozialen Plattformen. “Für uns als Sender gelten die Regeln, die auch sonst für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gelten.”

Der Blogger und Journalist Richard Gutjahr kritisierte die Rückständigkeit der ARD im Bereich Social Media und meinte u.a. die ARD habe mit den neuen Kommunikationsformen erheblichen Nachholbedarf. Die gesamte Diskussion sehen Sie hier – ein Eklat der für die Reputation beider Seiten nicht förderlich war:
 

 

Auf dem result-Blog gibt es dazu noch einen guten Artikel von Sabine Haas: Was Gutjahr eigentlich sagen wollte…

 

Wer sich einen kompletten Überblick zum Medienforum schaffen will findet ihn in dem Artikel von Carolin Neumann/Digital Media Women Blog. Hier der für mich wichtigste Abschnitt, der uns allen zu denken geben sollte:

„Doch nach einem Moment des Amüsements erkenne ich oder sollte ich erkennen: Was bringt es, zu lachen, hinter vorgehaltener Hand gegen “die anderen” zu wettern oder – wie Richard Gutjahr mit seinen überzogen als “Eklat” bezeichneten Worten– derart scharf und offen zu schießen gegen die, mit denen man die Zukunft gemeinsam gestalten sollte?“

 

Ebenfalls hat die Punktefrau (Christine Heller) in Ihrem Blog diese Thematik aufgegriffen:

„Es gibt auch noch die Anderen“ Es geht darum, dass die Gruppe, die heute (noch) nicht im Social Web aktiv ist, immer noch die Masse darstellt, Menschen,mit denen wir jeden Tag zu tun haben und die dabei nicht wirklich das Gefühl hat etwas zu verpassen. Lesenswert! Auch die Kommentare

 

…und zum Schluß wie immer noch was zum Schmunzeln. Nicht nur ahnungslosen Teenagern kann so etwas passieren; Ihm ist es jetzt auch passiert, der Vice President Operations der Xing AG hat tatsächlich eine private Einladung zur Grillparty versehentlich an das gesamte Xing-Netzwerk versendet – mit einem der neuen Tools der neu aufgemotzten Xing Oberfläche. Lesen Sie die Story hier:

 

 

 

 

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You Made My Day in KW 21

27. Mai 2011 1 Kommentar

Dieser Wochenrückblick wird bunt, denn es ist Einiges diese Woche passiert über das ich unbedingt berichten muss:

 

Der Mini-Facebook Skandal von Daimler

Als erstes natürlich die Diskussion um das Vorgehen von Daimler bzgl einer nicht öffentlichen Facebookgruppe von Daimler Mitarbeitern, die über das das Bahnprojekt Stuttgart 21 diskutierten und wohl dort den Daimler-Chef Dieter Zetsche beleidigt hatten. Sie mussten bei der Personalabteilung antreten und wurden verwarnt. Die Facebookgruppe wurde, keiner weiss genau durch wen, geschlossen.

Dieses Vorgehen hat eine heiße Diskusssion hervorgebracht. Ich habe eine Auswahl für Sie verlinkt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte – auch die Kommentare dazu sind durchaus lesenswert.

Blogeintrag im Daimler-Blog von Uwe Knaus

Beitrag der Stuttgarter Nachrichten

Beitrag im Spiegel:

Toller Beitrag mit interessanten Kommentaren auf dem Basic-Blog: Facebook ganz privat: Einmal Mitarbeiter, immer Mitarbeiter?

und auch sehr lesenswert beim Brainblogger: Daimler Social Media Skandal Gedöns

Meiner Meinung nach zeigt dieser Fall vor allem, dass selbst in Großkonzernen, in denen es klare Richtlinien gibt, die Mitarbeiter offensichtlich mit diesen Richtlinien zu wenig vertraut, evtl. überfordert sind und oft garnicht wissen, worums geht oder dass das sie überhaupt betreffen könnte. Es geht um private Meinungsäußerung und die als Mitarbeiter eines Unternehmens. Wie aber noch trennen, wenn gerade im Social Web berufliches und privates immer mehr zusammenwächst? Dies ist eine riesige Herausforderung für unsere Gesellschaft und es ist an der Zeit gerade für Unternehmen, ernsthaft zu diskutieren, wie und ob man den offenen Austausch überhaupt fördern möchte und andererseits offen das Problem der beruflichen/wirtschaftlichen Restriktionen anzusprechen. Eine Kulturfrage die uns alle mehr und mehr betreffen wird..

Den nächsten Facebook Skandal gabs diese Woche bei der Frankfurter Rundschau:

Auf Facebook beschimpfte er Kollegen als “Wichser” – das blieb nicht ohne Folgen: Der Betriebsratsvorsitzende der “Frankfurter Rundschau” ist über unbedachte Äußerungen in dem sozialen Netzwerk gestolpert. Mangelnde digitale Umgangsformen bringen immer wieder Menschen in Schwierigkeiten. Hier weiterlesen

Der Nachfolger des pöbelnden Betriebsrats hat das Problem nicht: “Für mich ist Facebook ein rotes Tuch”, sagt Lothar Birzer. Er sorge sich viel zu sehr um den Datenschutz. Wobei wir wieder beim Thema wären: statt sich mit den neuen Kommunikationsformen zu beschäftigen, läßt man es lieber sein.

 

Die CDU-Medianight

Nachdem ich die spannenden Diskussionen zu o.g. Thema die Woche über verfolgt habe, wußte ich beim Anschauen dieser Interviews mit einigen von unseren Ministern anläßlich der CDU Medianight, die diese Woche stattfand, nicht ob ich Lachen oder Heulen sollte. Kein Fake: Das Netz ist voll!

 

 

 

Warum sich Fans nicht einfach kaufen?

Kaum eine Frage wird von Kunden augenblicklich bzgl Facebook so ooft gestellt: Was ist das Erfolgsrezept zur Fangenerierung bei Facebook? Und weil die Antwort in der Regel wenig Spass aber viel Anstrennung verheißt: (Mehrwert, Content, Vernetzung, Geduld), gibt es immer mehr ‘Schlaumeier’, die Ihre Fans einfach auf anderen Wegen generieren.Lesen Sie dazu den Artikel im off_the-record Blog: Facebook: Der gefälschte und gekaufte Fan

Zu diesem Thema möchte ich Ihnen auch noch unbedingt den Blogbeitrag von Kommunikationsberater Mirko Lange empfehlen, der zum Thema gekaufte Fans dieser Tage eine Debatte bei Facebook angestoßen hatte. Er sagt: “Auf Facebook zum Beispiel geht alles darum „Fans“ zu bekommen. Aber das ist ein Irrglaube. Man gewinnt auf Facebook keine Fans. Man gewinnt nur „Gefällt-mir-Klicker“. Echte Fans gewinnt man durch echtes Handeln. Durch gute, kundennahe Produkte. Durch guten, kundennahen Service. Durch gutes, kundennahes Verhalten!” Hier weiterlesen

 

…und zum Schluß noch der Der BMW Praktikum Rap und die Reaktionen dazu auf der BMW Karriere Fanpage Was ist Ihre/Eure Meinung dazu?

 

 

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You Made My Day in KW 20

Wie immer auch in dieser Woche: ein paar spannende, interessante aber auch ärgerliche bzw. skurrile Beiträge. Zusammengestellt von mir für Sie – viel Spaß beim Lesen!

 

Stop Stepping on MY Employer Brand

Geoff Webb ist CEO von Radical Events. Er beschreibt in seinem Artikel, wie er bei einem Event in Canada mit 150 Recruitern aus dem Bereich Health Care darüber diskutiert, warum ihre ‘Social Media Experimente bisher nicht erfolgreich waren. Hier ein Auszug:

….For about 2 hours we had a really engaging discussion on Social Media and a couple of things struck me as really strange.  I’m not going to name people here, but most of the attendees were Recruiters who had been asked (sometimes by their provinces) to start looking into using Social Media from an employment branding position.  Many of them had gone to the trouble of setting up Linkedin pages and Facebook pages —- but almost universally they said that the experiment in Social Media for them had #FAILED. Weiterlesen

 

Wie Communities Unternehmen verbessern

Facebook-Gewinnspiele sind nicht genug: Wenn Unternehmen soziale Netzwerke für sich nutzen wollen, müssen sie sich der Komplexität dieser neuen Welt stellen. Nur dann werden sie Erfolg haben.

Interessanter Artikel im Focus von Peter Bihr Weiterlesen:

 

Azubis im Web

….Hallo, ich bin’s wieder: Franzi Roider. Heute berichte ich dir über ein spannendes Projekt in der Ausbildung bei DATEV: “Azubis im Chefsessel”.

Der Bericht ist nicht spannend er ist schwach – aber sehen Sie selbst:

Wie man es weitaus besser machen, kann zeigt erfrischend & eindrucksvoll die Krones AG:  Ausbildung 2010 bei der Krones AG

Mehr…

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You Made My Day in KW 19

Auch diese Woche habe ich Ihnen wieder aus einer Flut von Informationen ein paar spannende, interessante Beiträge zusammen gestellt – viel Spaß beim Lesen & Anschauen!

Infografik: Das Deutsche SocialWeb in Zahlen

…gibt einen guten Überblick zum 2ten Quartal 2011. Die Cocomore AG und SocialMedia-Blog.de haben 20 frische Fakten aus 14 verschiedenen Quellen zum Social Web zusammengetragen. Anschauen!

Jeder Dritte hält Social Media für ‘Nervkram’

Das riecht nach Nachholbedarf: Nur jede dritte Redaktion und jede vierte Pressestelle hält sich für den Umgang mit Social Media “gut” bis “sehr gut” gerüstet. Twitter und Co. sind zwar als “wertvolles Arbeitswerkzeug” angekommen, aber die Wahrnehmung als “notwendiges Übel” ist noch immer weit verbreitet. Das ergab der Social Media Trendmonitor 2011 von der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, an dem sich 5.120 Fach- und Führungskräfte beteiligten.
Hier weiterlesen…

‘ Herr Tutorial’ – Produkt-Tester wird zum neuen Youtube-Star

Herr Tutorial heißt im wahren Leben Sami Slimani, ist 21 Jahre alt und kommt aus Stuttgart. Sich selbst bezeichnet er als einen „All-In-One-Guru“: Vor der Kamera mischt er eine Lippenpomade zusammen, hält Parfums, die er benutzt, vor die Linse und erklärt, wie er das neue iPhone findet. Er testet Kosmetik und Elektronik auf Youtube. Zehntausende Fans sehen seine Videos, die Firmen schicken ihm gratis ihre Produkte. Hier geht’s weiter…

Taleo’s  Chief Executive Officer Michael Gregoire versucht einem CNBC Moderator sein Produkt zu erklären

Michael Gregoire, Chairman of the Board of Directors, President and Chief Executive Officer of Taleo Corporation, discusses his company on CNBC. Talent + Eos= Taleo. Ein muss für alle, die mit Recruiting-Prozessen arbeiten – Nehmen Sie sich die 5 Minuten Zeit, köstlich!

Facebook Karriere-Pages? Kenn’ ich nicht, klingt aber interessant!

So lautet nun die Quintessenz einer Umfrage, die Student Monitor und mein hochgeschätzter Blogger-Kollege Henner Knabenreich gemeinsam unter 201 Studierenden aus verschiedenen Studiengängen und Hochschulen durchgeführt haben. Ich halte zwar die Anzahl der befragten Studierenden für etwas zu gering, um diese Umfrage als wirklich repräsentativ zu sehen, dennoch zeigt sie den Trend und die Slideshare Präsentation gibt einen guten Überblick für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen oder zukünftig beschäftigen wollen, deshalb unbedingt anschauen!

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You Made My Day in KW 18

Auch diese Woche habe ich Ihnen wieder aus einer Flut von Informationen ein paar spannende & zum Nachdenken anregende  Beiträge zusammen gestellt – viel Spaß beim Lesen!

‘Warum @RegSprecher so nicht twittern sollte

Einen sehr lesenswerten Artikel hat diese Woche Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach in seinem Blog Haltungsturnen veröffentlicht. In ‘Warum @RegSprecher so nicht twittern sollte’ geht es darum, wie twittern und wie eben nicht, wenn man als öffentliche Person bzw. in einer bestimmten Funktion twittert. Hier ein kurzer Auszug: ‘Herr Seibert twittert nicht als der Steffen aus Berlin (noch nicht mal wie sein US-Gegenpart* Mr Pfeiffer unter seinem Namen), sondern auch noch unter dem offiziellen Namen “Regierungssprecher”. Und damit hat er genau das Problem, das jede Sprecherin immer hat, wenn sie sich äußert: Was soll das “ich” sein und heißen? Wer für ein Unternehmen oder eine Regierung oder eine Organisation spricht, meint diesen Auftraggeber, wenn er “ich” sagt. In der Öffentlichkeit ist ein Sprecher ein Sprecher – und Stimme seines Herrn, muss zitierfähig sein. Aber nie Person. Das mag bedauern, wer der “reinen Lehre” anhängt, aber das ist sozusagen der Kollateralschaden (oder -nutzen) dieses Jobs.’ Weiterlesen lohnt sich!

Social Media und die One-Voice-Policy Mehr…

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